Soziales Lernen

sozialeslernenDie Erziehung zu sozialer Kompetenz und Eigenverantwortung hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Sie soll die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler in sozialer Verantwortung fördern.

Die Ausbildung der sozialen Kompetenz in der Sekundarstufe I verwirklicht sich an unserer Schule in vielfacher Weise:

Soziales Lernen im regulären Fachunterricht:

In den einzelnen Fächern finden entsprechend den Schulcurricula verschiedene Themen des Sozialen Lernens Berücksichtigung (siehe Fächer).

„Soziales Lernen“ als Stunde im Stundenplan:

In der Stundentafel der Jahrgänge 5 und 6 ist eine Stunde „Soziales Lernen“ (SoL) ausgewiesen, die vom Klassenlehrer erteilt wird. In dieser Stunde werden in Anlehnung an den Lehrgang Erwachsen werden (Lions Quest) systematisch grundlegende Werte und Einstellungen vermittelt und trainiert.

Soziales Lernen in Projekten und an Projekttagen:

Um den Schülerinnen und Schülern den Übergang in die neue Lernumgebung zu erleichtern, widmet das Soziale Lernen im Jahrgang 5 besonders dem Sich-Zurechtfinden an der neuen Schule. So findet der Unterricht an den ersten Schultagen projektartig v. a. beim Klassenlehrer statt. Schon in den ersten vier Wochen nach Schulbeginn findet die Kennenlernfahrt statt, die vor allem dem Zusammenwachsen der neuen Klasse dient und erlebnispädagogisch ausgerichtet ist.

Im Jahrgang 6 wird durch das Radfahrtraining, das in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei durchgeführt wird, das Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr geschärft.

Die Gewaltprävention bildet den Schwerpunkt des Sozialen Lernens im Jahrgang 7. Der Projekttag Stark im Konflikt bietet den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit unter Anleitung von Theaterpädagogen den konstruktiven Umgang mit Konflikten zu lernen.

Das Soziale Lernen im Jahrgang 8 nimmt die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen besonders in den Blick. Im Rahmen der Suchtprävention können die Schülerinnen und Schüler beim Aktionstag Über die Wupper unter der Anleitung von Erlebnispädagogen Grenzerfahrungen machen, die ihr Selbstbewusstsein stärken und ihr Teamfähigkeit ausbilden.
Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung findet ein eintägiger Workshop statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler von externen Fachkräften auf ihre eigenen Stärken hin beobachtet und analysiert werden.

Die Studien- und Berufsorientierung wird im Jahrgang 9 noch intensiviert. Hier wird der Blick in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler gerichtet. Im Rahmen von Berufsorientierungstagen und Bewerbungstrainings setzen sie sich mit ihren Stärken und Schwächen auseinander und werden angeleitet, über ihre beruflichen Möglichkeiten nachzudenken.

In allen Jahrgängen führen die Klassenlehrer – in Kooperation mit dem Jugendzentrum und der Schulsozialarbeiterin – je nach Bedarf erlebnispädagogisch ausgerichtete Wandertage zusätzlich zu den regulären Wandertagen durch.

Soziales Lernen in Arbeitsgemeinschaften und an Aktionstagen:

Die Schüler werden in AGs und Projekten dazu angeleitet und ermutigt, aktiv dazu beizutragen, dass das Leben in der Schule geprägt wird von Achtsamkeit und Respekt. Dazu gehört z. B. die Arbeit der Streitschlichter, der Sporthelfer, der Sanitäts-AG und das Eine-Welt-Café, aber auch die Teilnahme an bundesweiten Aktionstagen wie dem Tag für Afrika oder Weihnachten im Schuhkarton.

Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 engagieren sich als Streitschlichter und Paten für ihre jüngeren Mitschüler.

Im Rahmen der Streitschlichter-AG, die für den 8. Jahrgang angeboten wird, werden die zukünftigen Streitschlichter ausgebildet. Die Ausbildung findet zum Teil als Kompaktseminar statt, im Jahr 2015 waren wir an einem Wochenende im „Kunstbüdchen“ in Dierath.

Nach erfolgreicher Ausbildung sind sie als Streitschlichter während der großen Pausen im Streitschlichterraum ansprechbar und helfen bei der Lösung von Konflikten.

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Aber auch wenn es keinen Streit gibt, sind die Streitschlichter aktiv:

Jeweils zwei Streitschlichter übernehmen eine Patenschaft für eine neue 5er Klasse.

Sie führen mit „ihrer“ Klasse zu Schulbeginn eine Rallye durch und unterstützen sie bei verschiedenen Gelegenheiten, z. B. beim Hallensportfest. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Ein- bis zweimal im Jahr werden Partys organisiert.

 

Meist am Ende des ersten Schulhalbjahres findet der Projekttag „Stark im Konflikt“ für alle siebten Klassen statt. Es geht darum, besser mit Konflikten klarzukommen und dazu beitragen zu können, dass sie nicht eskalieren oder ganz vermieden werden können.

Der Tag beginnt mit einem Theaterstück in der Aula, das alle Klassen zusammen besuchen, danach finden Trainings mit den einzelnen Klassen statt. Der Projekttag wird von einem Team von Theaterpädagogen durchgeführt.

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Etwa 6 Wochen später findet ein weiteres Training statt, bei dem Konfliktsituationen außerhalb der Schule im Mittelpunkt stehen.

Es finden zurzeit Umbaumaßnahmen an der Homepage statt.

Wir bitten um Geduld.