Bundessieg im Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein (2019)

Bereits im vergangenen Schuljahr hat Jule Langen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein teilgenommen und sich als Landessiegerin in NRW für das Bundesfinale qualifiziert, das vom 18. – 21. September in Papenburg stattfand. Dort hat Jule einen 2. Preis gewonnen und das beste Ergebnis aller Teilnehmer/innen mit Latein erzielt.

Zum Sprachenturnier werden jedes Jahr die 70 besten Teilnehmer/innen des Einzelwettbewerbs aus ganz Deutschland eingeladen. Anders als auf Landesebene tritt man dort mit zwei Fremdsprachen an.

Die Aufgaben reichten von einer Übersetzung über eine lateinisch sprachige Präsentation bis hin zu einer mündlichen Literaturprüfung in meiner zweiten Wettbewerbssprache Englisch. Eine weitere Aufgabe, die mir besonders viel Spaß gemacht hat, sah vor, dass wir am ersten Tag eine Einführung in eine neue Sprache, Persisch, erhielten. Am nächsten Tag wurde uns dann ein persisches Gedicht vorgelesen, zu dem wir 10 lateinische Fragen – zur Hälfte ebenfalls auf Latein – beantworten mussten. Sehr lustig war auch die Team-Aufgabe, bei der wir in vorgegebenen Teams ein Theaterstück erarbeiten und schließlich aufführen sollten. Der Reiz dieser Aufgabe bestand darin, dass in jedem Team bis zu 5 verschiedene Sprachen vertreten waren und jeder nur in seiner ersten Wettbewerbssprache zu Wort kommen durfte. In meinem Team waren neben Latein beispielsweise Englisch, Altgriechisch, Französisch und Spanisch vertreten.

Direkt im Anschluss an das Sprachenturnier fuhr ich weiter zum „Tag der Talente“ nach Berlin. Der „Tag der Talente“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerichtet, um die besten Preisträger/innen bundesweiter Wettbewerbe zu ehren. Bei der dreitägigen Veranstaltung erhielt ich einen Einblick in die verschiedenen Wettbewerbe – darunter z.B. „Jugend forscht“ oder der „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ – und nahm an einem Workshop teil. Als Höhepunkt der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer/innen von der Bundesministerin für Bildung Anja Karliczek ausgezeichnet.

Insgesamt waren die Tage in Papenburg und Berlin für mich eine unvergessliche Erfahrung, da ich viele Leute getroffen habe, die ähnlich begeistert von Fremdsprachen sind.