science slam (2019)

Ab in den Ring – Ihr Expertinnen und Experten!

„Was sind Nerven?“
„Wie ist die Gewässerqualität unserer Wupper?“
„Was ist ein 3D-Druck?“
„Wie funktioniert ein Nickel-Metallhydrid-Akkumulator?“
„Was sind Reflexe?“
„Was wird unter elektrischen Schwingungen verstanden?“

Die Antworten auf diese Fragen wurden am heutigen Vormittag beim ersten schulinternen science slam am SGL von unseren insgesamt sechs Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der Q1 und Q2 auf ansprechende Weise an den Mann bzw. an die Frau gebracht. In jeweils fünfminütigen Vorträgen haben sie um Ruhm, Ehre und im Besonderen für viel Applaus gekämpft! Als Gewinner des ersten schulinternen science slam ging heute Yannik (Q1) mit einem Applaus von 68dB hervor. Glückwunsch an den Sieger und nochmals ein besonderer Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für ihre außerordentlich schönen Vorträge!

Ein 3D-Drucker für das SGL (2019)

Mit einem 3D-Drucker lassen sich dreidimensionale Objekte herstellen. Ein Druckkopf druckt hierbei Schicht für Schicht ein 3D-Modell, das vorher per Speicherkarte eingegeben wurde. Der Druckkopf zieht dazu einen Faden aus PLA von einer Rolle ein, erhitzt diesen bis zum Schmelzpunkt und druckt das PLA dann durch eine feine Düse auf die Grundplatte. Dort härtet es wieder aus und kann Ebene für Ebene weiter bedruckt werden. Die Funktionsweise eines 3D-Druckers ähnelt also einer Art hochpräzisen, computergesteuerten Heißklebepistole. Man kann die 3D-Modelle aus kostenfreien Internetsammlungen herunterladen oder selbst erstellen.

Die Technologie des 3D-Drucks ist sehr zukunftsweisend. Bereits im Jahr 2014 wurde ein 3D-Drucker auf der Internationalen Raumstation ISS in Betrieb genommen, um den Einsatz in Schwerelosigkeit zu testen. In zukünftigen Weltraummissionen – fernab von schnellen Nachschubversorgungen durch die Erde – können so Werkzeuge oder Ersatzteile hergestellt werden. (https://www.nasa.gov/content/international-space-station-s-3-d-printer)

Seit diesem Monat verfügt die Roboter und Technik AG über einen eigenen 3D-Drucker, der allen Schülerinnen und Schülern des SGL zur Verfügung steht. Es handelt sich um das Modell I3 MK3s des Herstellers Prusa.

Der Drucker ermöglicht einen Druck von bis zu 25 x 21 x 21 cm großen Objekten. Die Schichtdicke beträgt nur 0,05mm, wodurch sehr feine Strukturen möglich sind und eine hohe Qualität der gedruckten Objekte erreicht wird. Das PLA-Filament selbst ist sehr preisgünstig und gesundheitlich unbedenklich (PLA, ein biokompatibles Polymer bestehend aus aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen).

Die Einsatzmöglichkeiten sind extrem vielfältig. Neben neuartigen Bauelementen wie z.B. Sensorhalterungen für unsere EV3-Roboter lassen sich auch Bauteile und Modelle erstellen, die in den Naturwissenschaften eingesetzt werden können.

Nach einem Einhorn als ersten Testdruck wurde gleich mit der Produktion sinnvoller Bauteile begonnen: Der 3D-Drucker druckte sich zwei Kabelführungen, damit niemand über sein Stromkabel stolpert.